Was eine langsame Website wirklich kostet
Ladezeit gilt als Technikthema. Sie ist eine Marketingkennzahl: Sie entscheidet, wie viel bezahlter Traffic das Angebot überhaupt sieht.
Auf dieser Seite
Eine langsame Website meldet sich nicht. Niemand beschwert sich; die Leute gehen einfach — und zwar bevor irgendetwas gut genug gemessen wurde, um den Grund zu erklären.
Tempo ist eine Geschäftskennzahl
Braucht eine Seite vier statt einer Sekunde, sieht ein erheblicher Teil der Besucher sie nie. Ist dieser Traffic bezahlt, ist der Verlust exakt berechenbar: Sie haben den Klick gekauft, der Klick ist abgesprungen, die Rechnung bleibt.
Deshalb gehört Performance ins Marketinggespräch. Sie macht das Angebot nicht besser — sie macht es für einen größeren Anteil der Menschen sichtbar, für deren Besuch Sie bereits bezahlt haben.
Die vier üblichen Fehler
- Unskalierte Bilder. Ein Foto mit fünf Megabyte, das im Browser verkleinert wird, lädt weiterhin fünf Megabyte.
- Layout-Sprünge. Inhalte, die beim Aufbau springen, kosten Conversions, selbst wenn technisch schnell geladen wird.
- Render-blockierende Skripte. Analytics, Chat-Widgets und Font-Loader — einzeln vertretbar, zusammen eine Bremse für den ersten Bildaufbau.
- Serverzeit. Eine ungecachte Abfrage auf einer Seite, die sich nie ändert, bei jedem Besuch wiederholt.
Wie wir vorgehen
Wir messen, bevor wir etwas anfassen — Performance-Intuition trügt, und der Engpass liegt selten dort, wo er sich anfühlt. Dann arbeiten wir nach Kosten: erst Bilder, dann render-blockierende Ressourcen, dann der Server.
Die meisten Sites brauchen keinen Neubau. Sie brauchen jemanden, der sich einen Nachmittag mit dem Wasserfall hinsetzt.